Offenes Ohr für Pforzheim – „Nachricht eines besorgten Priesters“

Heute lag im Kummerkasten ein Schreiben eines Priesters. Er schilderte mir in seinem Schreiben seine Sorgen und Bedenken. Dies hat mich sehr berührt. Er hat in der Zeitung gelesen, dass die Bänke der Schlosskirche für hohes Geld verkauft werden und fragt sich, ob dies rechtens ist?! Er befürchtet, dass durch solche Aktionen sich die Leute komplett von der Kirche abwenden.

Meines Erachten hat er Recht, wie kann die Kirche überhaupt Geld für Gottes Möbel beanspruchen? Ist Geben nicht seliger als Nehmen? Dieser Frage werde ich auf den Grund gehen und der Schlosskirche einen Besuch abstatten.

Des Weiteren hat mir die ganze Thematik zu denken geben und habe auch in der Pforzheimer Zeitung am 14.03.2017 den Artikel „Kirche steigt ins Immobiliengeschäft ein“ gelesen. Darin wird beschrieben, dass die evangelische Kirche die Gebäude der „Altstädter Kirchengemeinde“ und das „Gemeindezentrum Haidach“ zu Wohnungen für Flüchtlinge umbauen lassen möchte. Dies beunruhigt mich sehr, denn dass so wenige Leute die Kirche besuchen, ist auf die schlechte öffentliche Arbeit der Stadt zurückzuführen. Zum anderem finde ich es eine Frechheit über den Köpfen der Leute hinweg zu entscheiden, schließlich zahlen die Leute Kirchensteuern und sollten bei so wichtigen Entscheidungen mit einbezogen werden. Ich werde mich nach der Wahl zum Oberbürgermeister für dieses Thema stark machen, denn es kann nicht sein, dass aus Gotteshäusern Profit gezogen wird.

 

Ich möchte mich ganz herzlich beim besorgten Priester für sein Interesse und das Vertrauen bedanken.

 

Ihr Dimitrij Walter

 

 

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